Kraftortwanderung auf den Spuren der Hildegard von Bingen
Stärkung der Frauenkraft

Impulsvortrag, Exkursion zur Klosterruine auf dem Disibodenberg
Beginn: , 18. 2020 14:00
Ende: , 18. 2020 20:00

Veranstaltungsreihe:
3 Themenabenden und 3 Kraftort-Wanderungen


Heute: Impulsvortrag mit anschließender Kraftortwanderung zum Disibodenberg

Zum Abschluss der Reihe begeben wir uns auf die Spuren der Künstlerin, Seherin, Heilerin und Nonne Hildegard von Bingen und ihrer Lehrerin Jutta von Sponheim.

Treffpunkt direkt am Disibodenberg - Parkplatz


Inhalt
Erdheilung - Auf den Spuren der Menschheit

Unsere heidnischen und frühchristlichen Vorfahren folgten anderen Paradigmen als wir heute.
Im Gegensatz zu uns fühlten und fühlen sich indigenen Kulturen eng mit der Erde verbunden, die sie als ihre Mutter betrachteten.

Unsere Ahnfrauen des Mittelalters waren mit den freien, spirituellen Wurzeln ihrer Großmütter noch eng verbunden. Zugleich waren sie bereits Unterworfene und hatten nur noch wenig Freiheit. Wurde eine Frau mit einer spirituellen Hochbegabung geboren, so konnte sie nur im Kloster unter strenger Aufsicht und in einem zölibatären und asketischen Umfeld diesen Fähigkeiten folgen.

Hildegard von Bingen überlieferte uns in ihren zahlreichen Schriften und Bildern ein Zeugnis dieser Zeit. In diesem Seminar leite ich an, ihre Zeugnisse in einer unkonventionellen Weise zu lesen, in einer Weise, die den durch die Dogmen des Christentums und Patriarchats entstellten Blickwinkel entzerrt.

Der Disibodenberg ist ein sehr alter Kraftort. In wiefern wir die uralten Energien noch spüren können und welche Geschichten uns dieser Kraftort erzählen wird, das können wir nur vor Ort erfahren.

Nicht die Erde muss geheilt werden, sondern wir Menschen. Es geht also darum, unsere Beziehung zur Erde und damit zu unserem eigenen Körper und zu unserem eigenen Geschlecht auszuheilen.

In diesem Workshop verbinden wir uns mit unseren indigenen Wurzeln an einem stark vom weiblichen Frühchristentum geprägten Ort.  

Schamanische Kunst hilft uns die uralten, meist verschütteten Kräfte vor Ort assoziativ zu erspüren.


Ablauf

Fahrgemeinschaft

Melde Dich, wenn du dich zu einer Fahrgemeinschaft vom Einrich aus zusammenschließen möchtest.

Voraussetzung und Mitbringen

Hunde

können nur nach vorheriger Absprache mit auf die Wanderung genommen werden.
Ins Haus können keine Hunde mitgebracht werden (im Auto lassen ist möglich).

Verpflegung

Essen und Getränke mitbringen für gemeinsames Buffet in den Ruinen.

Treffpunkt

Direkt am Disibodenberg - Parkplatz


Dozentinnen
(Informationen zu Dozentinnen siehe Leiste rechts):

Birgit Weidmann, Künstlerin, Autorin (Die verlorene Göttin)
Heide Marie Weller, Künstlerin, Erfahrungen in Astrologie und Schamanismus
Marina Kirchhof
Leonie Schön
Silvia Heinze

Kursgebühr

45 €; Erm.: 25 €
zzgl. Fahrtkostenbeteiligung, Selbstverpflegung, ggf. Raumkosten (noch offen)
Die Veranstaltung wird gefördert vom Land RLP

Anmeldung

Tel. 06486/6686 (wenn keiner dran geht, bitte auf Anrufbeantworter sprechen);
info(at)neuwagenmuehle.de
oder diesen Link nehmen


Inhalte, Anliegen und Ziel der gesamten Veranstaltungsreihe (Langversion)

Wir leben in einer Zeit der Paradigmenwechsel. Alte Kulturen folgten anderen Paradigmen als wir heute. Viele von ihnen fühlten sich sehr eng mit der Erde verbunden, die sie als ihre Mutter betrachteten.

Wir betrachten alte und indigene Wertvorstellungen, klären die Begriffe Matriarchat und Patriarchat und untersuchen, was können wir für unsere Lebensentwürfe daraus mitnehmen. U.a. werden folgende Themen bearbeitet: Geschichtliche Wendezeit von der femininen zur maskulinen Sakral- und Sozialkultur; Hierarchieverständnis und Geschlechterrollen.

Nicht die Erde muss geheilt werden, sondern wir Menschheit. Erdheiler*innen heilen ihre Beziehung zur Erde und damit zum eigenen Körper und zum eigenen Geschlecht. Alle Sprachen mit grammatikalischem Geschlecht deklinieren „Erde“ weiblich! Die Erde wurde und wird in allen Kontinenten als Mutter verehrt. Mit dem Glaubenssatz: „Mach dir die Erde untertan!“ begann die Umweltzerstörung. Herrschende Männer machten sich nicht nur die Erde untertan, sondern auch ihre Mütter, Schwestern, alle anderen Frauen und die Kinder. Das darauf beruhende kollektive Trauma gilt es nun zu lösen.

Begeben wir uns auf die Spuren der Menschheit! Finden wir aus diesem selbstgeschaffenen Labyrinth wieder heraus! Verbinden wir uns mit unseren geschichtlichen Wurzeln!

In diesem Seminarzyklus arbeiten wir auf verschiedenen Ebenen: geistig durch Impulsvorträge, kommunikativ durch das Gespräch und praktisch durch Kraftortbegehungen und künstlerische Umsetzungen. Kunst hilft uns uralte Kräfte an Orten assoziativ zu erspüren, denn Kunst ist eine Form der Meditation, in der sich im Prozess des Schaffens Gedanken zu Formen fügen. Mit Hilfe der Kunst kreieren wir kraftvolle Orte und stärken dadurch unsere eigene Kraft.

Die Umsetzung findet sowohl in Seminarräumen als auch im Freien an ausgewählten Kraftorten statt. Männer sind herzlich willkommen.


Weitere Veranstaltungen

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Fotos

  1. Steinskulptur im Dörsbach (Neuwagenmühle)
  2. Hilgertgraben, verläuft von Kördorf ins Jammertal (Neuwagenmühle)
  3. Auf der Wildweiberhöhle (Gabi Best-Altmeier)
  4. Birgit Weidmann (Gabi Best-Altmeier)
  5. Heide Marie Weller (Gabi Best-Altmeier)
  6. Heide Marie Weller (Gabi Best-Altmeier)
  7. Birgit und Heide Heide Marie Weller (Gabi Best-Altmeier)
  8. Wildweiberhöhle Heide Marie Weller (Gabi Best-Altmeier)
  9. Blick ins Jammertal (Neuwagenmühle)
  10. "Mutter und Kind" (Gabi Best-Altmeier)