Kraftortwanderung auf den Spuren der Hildegard von Bingen
Stärkung der Frauenkraft

Impulsvortrag, Exkursion zur Klosterruine auf dem Disibodenberg
Beginn: , 18. 2020 12:00
Ende: , 18. 2020 19:00

Veranstaltungsreihe:
3 Themenabenden und 3 Kraftort-Wanderungen
Dies ist unsere dritte und letzte Exkursion in 2020

Exkursion zur Klosterruine auf dem Disibodenberg

Zum Abschluss der Seminarreihe begeben wir uns auf die Spuren der Künstlerin, Seherin, Heilerin und Nonne Hildegard von Bingen und ihrer Lehrerin Jutta von Sponheim.

ANMELDUNG bis 14. Oktober wegen Bestellung von Mittagessen und Seminarraum.

Kraftortführung über den Disibodenberg mit Ulrike Lindemann


Treffpunkt um 12:00 Uhr im Museum der Klosterruine Disibodenberg

Das Museum liegt am Fuß des Disibodenbergs:
55571 Odernheim
Anreise zum Museum Disibodenberg

Ablauf

Verpflegung

Fahrgemeinschaft

Fahrgemeinschaften bitte selbst organisieren.
Wer mit mir aus dem Einrich fahren möchte, bitte Bescheid geben.

Voraussetzung und Mitbringen

Hunde

können nur angeleint auf die Wanderung mitgenommen werden.
Ins Museum können keine Hunde mitgebracht werden (im Auto lassen ist möglich).

Wichtige Informationen zur Führung und zum Weg

Die Führung wird am Museumshof (Disibodenbergerhof) beginnen und ca. 2 Stunden dauern, denn der Disibodenberg blickt auf mehr als 2000 Jahre Geschichte zurück.
Bis hoch zur Ruine müssen etwa 30 Höhenmeter auf einer Strecke von 500 Metern überwunden werden. Menschen mit körperlichen Einschränkungen sollten darauf vorbereitet sein.
Im Museumsshop sind Getränke und kleine Snacks erhältlich.

Kursgebühr

45 €
inkl. Führung, Eintritt, Mittagessen, Vortragsniederschrift von Birgit Weidmann
zzgl. eigene Fahrtkosten, Selbstverpflegung, ggf. Bewirtungskosten am Abend
Die Veranstaltung wird gefördert vom Land RLP

Anmeldung bis spätestens Mittwoch, den 14. Oktober!


Dozentinnen
(Informationen zu Dozentinnen siehe Leiste rechts):

Birgit Weidmann, Künstlerin, Autorin (Die verlorene Göttin)
Heide Marie Weller, Künstlerin, Erfahrungen in Astrologie und Schamanismus
Marina Kirchhof, Ortskundige
Silvia Heinze, System. Coach


Inhalt

Erdheilung - Auf den Spuren der Menschheit

Unsere heidnischen und frühchristlichen Vorfahren folgten anderen Paradigmen als wir heute.
Im Gegensatz zu uns fühlten und fühlen sich indigenen Kulturen eng mit der Erde verbunden, die sie als ihre Mutter betrachteten.

Unsere Ahnfrauen des Mittelalters waren mit den freien, spirituellen Wurzeln ihrer Großmütter noch eng verbunden. Zugleich waren sie bereits Unterworfene und hatten nur noch wenig Freiheit. Wurde eine Frau mit einer spirituellen Hochbegabung geboren, so konnte sie nur im Kloster unter strenger Aufsicht und in einem zölibatären und asketischen Umfeld diesen Fähigkeiten folgen.

Hildegard von Bingen überlieferte uns in ihren zahlreichen Schriften und Bildern ein Zeugnis dieser Zeit. In diesem Seminar leite ich an, ihre Zeugnisse in einer unkonventionellen Weise zu lesen, in einer Weise, die den durch die Dogmen des Christentums und Patriarchats entstellten Blickwinkel entzerrt.

Der Disibodenberg ist ein sehr alter Kraftort. In wiefern wir die uralten Energien noch spüren können und welche Geschichten uns dieser Kraftort erzählen wird, das können wir nur vor Ort erfahren.

Nicht die Erde muss geheilt werden, sondern wir Menschen. Es geht also darum, unsere Beziehung zur Erde und damit zu unserem eigenen Körper und zu unserem eigenen Geschlecht auszuheilen.

In diesem Workshop verbinden wir uns mit unseren indigenen Wurzeln an einem stark vom weiblichen Frühchristentum geprägten Ort.  

Schamanische Kunst hilft uns die uralten, meist verschütteten Kräfte vor Ort assoziativ zu erspüren.


Inhalte, Anliegen und Ziel der gesamten Veranstaltungsreihe (Langversion)

Wir leben in einer Zeit der Paradigmenwechsel. Alte Kulturen folgten anderen Paradigmen als wir heute. Viele von ihnen fühlten sich sehr eng mit der Erde verbunden, die sie als ihre Mutter betrachteten.

Wir betrachten alte und indigene Wertvorstellungen, klären die Begriffe Matriarchat und Patriarchat und untersuchen, was können wir für unsere Lebensentwürfe daraus mitnehmen. U.a. werden folgende Themen bearbeitet: Geschichtliche Wendezeit von der femininen zur maskulinen Sakral- und Sozialkultur; Hierarchieverständnis und Geschlechterrollen.

Nicht die Erde muss geheilt werden, sondern wir Menschheit. Erdheiler*innen heilen ihre Beziehung zur Erde und damit zum eigenen Körper und zum eigenen Geschlecht. Alle Sprachen mit grammatikalischem Geschlecht deklinieren „Erde“ weiblich! Die Erde wurde und wird in allen Kontinenten als Mutter verehrt. Mit dem Glaubenssatz: „Mach dir die Erde untertan!“ begann die Umweltzerstörung. Herrschende Männer machten sich nicht nur die Erde untertan, sondern auch ihre Mütter, Schwestern, alle anderen Frauen und die Kinder. Das darauf beruhende kollektive Trauma gilt es nun zu lösen.

Begeben wir uns auf die Spuren der Menschheit! Finden wir aus diesem selbstgeschaffenen Labyrinth wieder heraus! Verbinden wir uns mit unseren geschichtlichen Wurzeln!

In diesem Seminarzyklus arbeiten wir auf verschiedenen Ebenen: geistig durch Impulsvorträge, kommunikativ durch das Gespräch und praktisch durch Kraftortbegehungen und künstlerische Umsetzungen. Kunst hilft uns uralte Kräfte an Orten assoziativ zu erspüren, denn Kunst ist eine Form der Meditation, in der sich im Prozess des Schaffens Gedanken zu Formen fügen. Mit Hilfe der Kunst kreieren wir kraftvolle Orte und stärken dadurch unsere eigene Kraft.

Die Umsetzung findet sowohl in Seminarräumen als auch im Freien an ausgewählten Kraftorten statt. Männer sind herzlich willkommen.


Weitere Veranstaltungen

Newsletter

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Fotos

  1. Auf der Wildweiberhöhle (Gabi Best-Altmeier)
  2. Birgit Weidmann an Eiche auf Disibodenberg
  3. Eiche auf dem Disibodenberg (Marina Kirchhof)
  4. Labyrinthplatz auf dem Disibodenberg (Marina Kirchhof)
  5. Birgit und Heide Marie Weller (Gabi Best-Altmeier)
  6. Wildweiberhöhle (Gabi Best-Altmeier)
  7. Blick ins Jammertal (Neuwagenmühle)
  8. "Mutter und Kind" (Gabi Best-Altmeier)